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Das UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona ist weltweit einzigartig

Es besitzt wie jede UNESCO-Welterbestätte einen aussergewöhnlichen universellen Wert (outstanding universal value OUV). Die Kombination der drei folgenden Aspekte hebt die Stätte von anderen vergleichbaren Gebieten ab:

• deutliche Sichtbarkeit der Entstehung von Gebirgen in der Berglandschaft
• 200-Jährige Forschungsgeschichte - wie sind die Alpen entstanden?
• Anhaltende Bedeutung für die Forscher und die Geologie

Das Welterbe Sardona besitzt dadurch auch einen grossen touristischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Wert.

Modified 02 May 2018 by google drive

UNESCO

UNESCO steht für „United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization“, (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur). Sie ist eine rechtlich eigenständige Sonderorganisation der Vereinten Nationen, wurde 1945 gegründet und hat ihren Sitz in Paris. Die UNESCO hat 191 Mitgliedstaaten (Stand 2017). Ihr oberstes Ziel ist die Wahrung des Friedens und Vertrauensbildung durch internationale Zusammenarbeit und Verständigung.

"Da Kriege im Denken der Menschen entstehen, (muss) auch der Frieden im Geiste der Menschen befestigt werden" - dies ist die Leitidee der UNESCO.

Die Schweiz ist der UNESCO 1949 beigetreten.

Welterbeidee

„Das Welterbe geht auf eine revolutionäre Idee zurück: Der Schutz und die Erhaltung ausserordentlicher Kulturleistungen und einzigartiger Naturphänomene sollten in die Obhut der gesamten Menschheit gestellt werden. Die UNESCO-Welterbeliste zeugt vom Reichtum und der Vielfalt unserer Erde“

Die UNESCO hat sich zur Aufgabe gemacht, die Kultur- und Naturgüter der Menschheit, die einen "aussergewöhnlich universellen Wert" besitzen, zu erhalten. 1017 Stätten weltweit sind auf der UNESCO-Liste des Welterbes verzeichnet, davon zählen 814 zum Kultur- und 203 zum Naturerbe, 28 Stätten gehören beiden Kategorien an. Die Schweiz ist auf der Liste mit elf Welterbestätten vertreten (Stand 2016).

Das Emblem des Erbes der Welt verdeutlicht die Wechselbeziehung zwischen Kultur- und Naturgütern. Das zentrale Viereck symbolisiert eine vom Menschen geschaffene Form, während der Kreis die Natur darstellt; beide Formen greifen eng ineinander. Das Emblem ist rund wie die Erde, zugleich aber auch ein Symbol des Schutzes.

Welterbekonvention

1972 hat die UNESCO die Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt verabschiedet. Inzwischen haben es 187 Staaten unterzeichnet.

Mit der Unterzeichnung der Welterbekonvention verpflichtet sich jedes Land dazu, die innerhalb seiner Grenzen gelegenen Welterbestätten zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Die anderen Unterzeichnerstaaten tragen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum Schutz dieser Stätten des Menschheitserbes bei.

Mit der Erforschung, dem Schutz und der Pflege der Kultur- und Naturdenkmäler leistet die Schweiz ihren Beitrag zur Erhaltung des Welterbes. Die in ihrer Gestalt einzigartigen Objekte prägen nicht nur unsere tägliche Umweit - vielmehr bedeuten sie für die Menschen der internationalen Völkergemeinschaft kollektive Identifikationspunkte. Diese nicht nur im Sinne eines touristischen Labels sondern in ihrer Originalität zu erhalten, ist eine nachhaltige Aufgabe gegenüber kommenden Generationen.

Kernwerte “UNESCO-Welterbe”

Die Kernwerte des UNESCO-Welterbes sind:

  • Einzigartigkeit
  • Authentizität (Echtheit)
  • Integrität (Unversehrtheit)

Alle Welterbestätten auf der Erde erfüllen diese Kernwerte

Weitere Infos:

Die UNESCO-Welterbekonvention im Überblick (deutsch)

Eintrag "Swiss Tectonic Arena Sardona" auf der Welterbeliste (englisch)

Entscheid über die Aufnahme der Tektonikarena Sardona auf die Welterbeliste (englisch)